Radionik und Versagensangst

WOW! Das ist das erste Wort, dass ich gesagt und auch mit jeder Faser meines Körpers gefühlt habe, als man mich fragte: „Und?“.

 

Kurz ein paar Eckdaten zu meiner Person: Ich bin Ende 20 und ich stehe gerade kurz vor der Beendigung meines Medizinstudiums. Es ist eigentlich schon immer mein Traumberuf gewesen - Menschen zu helfen, aber auch soviel wie möglich über den eigenen Körper zu erlernen - das waren für mich schließlich die Beweggründe diesen Schritt zu gehen. Natürlich war mir auch klar, dass dieser Job eine riesige Verantwortung mit sich bringt. Ich bin mir sicher, dass ich auch verantwortungsbewusst bin! Sehr sogar – dennoch hatte ich die ganze Zeit in mir eine Art Blockade und jedes Mal, wenn ich in Tagträume versunken bin und mir den zukünftigen Alltag des Arztes vorgestellt habe, also diese enorme Gewissenhaftigkeit mit einem gepaarten Pflichtgefühl niemals einen Fehler machen zu dürfen und das gleichzeitige abrupte Aufrufen von unendlichen Tabellen mit Differentialdiagnosen und irgendwelchen Parametern und Prozentangaben, habe ich diese Gedanken direkt wieder ausgeblendet.

 

Im Rahmen meines Curriculums muss ich vor dem Antreten des Staatsexamens diverse Praktika in Krankenhäusern aber auch in Arztpraxen absolvieren. Ich denke, diese eben beschriebene Versagensangst war der Grund, warum ich fast alle zu absolvierenden Praktika bis zum Ende meines Studiums hinausgeschoben habe. Ich bin einfach weggerannt. Weggerannt vor mir selber, vor diesen Gedankengängen, vor dieser Verantwortung. Schließlich bin ich zu einem Punkt gekommen, wo sich diese angesammelten Praktika nicht mehr hätten länger aufschieben lassen können. Ich musste mich dieser Angst stellen und hatte bereits eine Zusage in einem peripheren Krankenhaus. Die verbliebenen Tage vor meinem Start wurden von einem ständigen Grummeln im Bauch begleitet.

 

Das Gefühlschaos war nach der radionischen Analyse wirklich schlagartig weg. Einfach unbeschreiblich! Diese Ängste, die seit meiner Kindheit in fast allen Situationen meine Begleiter waren, waren einfach verschwunden! Ich konnte es nicht glauben, aber auch am nächsten sowie am übernächsten Tag war alles weg. Ich war seit langer Zeit nicht mehr so kraftvoll, wie nach dieser radionischen Analyse. Absolut happy und mit viel Selbstbewusstsein und Stärke konnte ich nun mein Praktikum anfangen. Ich habe noch sehr oft über diese Analyse, über Evas Worte und auch über mich nachgedacht. Ich habe mich immer ständig selbst beobachtet und meine Leistungen bemängelt obwohl diese objektiv gut waren. Das  Praktikum lief super – ich habe viel gelernt und weiß jetzt auch nur dadurch, welche Richtung ich später einschlagen werde.

 

Vielen Dank für Alles liebe Eva Smile

Markus

(Name abgeändert)

 

 

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